Keiner gibmessy bedroomt es gerne zu, aber es gibt Sie, die Mietnomaden. Als Mietnomaden, Miettouristen oder Einmietbetrüger werden Personen bezeichnet, die von einer Wohnung in die nächste ziehen, mit dem Vorsatz, keine Miete zu zahlen. In vielen Fällen werden die Wohnungen in einem verwahrlosten Zustand hinterlassen. Es handelt sich hierbei um kriminelle Betrüger, die von vornherein die Absicht haben, keine Miete zu zahlen. Säumige Mieter sind der Schrecken vieler Haus- und Wohnungsbesitzer. Wenn sie die Wohnung nach Monaten geräumt haben, bleibt der Vermieter meist auf einem Berg von Kosten sitzen, Prozesse ziehen sich oft jahrelang hin, weil sich die Mietnomaden auf angebliche Mängel berufen und so die Zwangsvollstreckung verhindern. Sich wenigstens vor den hohen Kosten durch eine Vermieter-Rechtsschutz-Versicherung zu schützen, ist leider schon ein Muss.
 

Mietnomaden suchen sich als Opfer eher Einzelvermieter aus, weil sie bei denen weniger professionelles Vorgehen vermuten. Gerade Einzelvermieter sind aber oft solche, die sich eine Immobilie zur Alterssicherung gekauft haben und um diese abbezahlen zu können, sind sie auf die Miete angewiesen. Kommt es durch Mietausfälle zur Kreditkündigung und Zwangsversteigerung, wird oft die Existenz der Eigentümer vernichtet.
Die Räumung eines Einmietbetrügers aus der eigenen Wohnung kostet in der Regel nicht nur Zeit, sondern außerdem eine Menge Geld. Häufig fallen Kosten in Höhe von 8.000 € - 10.000 € für Gerichtsvollzieher, Gerichtsverfahren, Zwangsvollstreckung, Anwaltskosten etc. an, und nicht zu vergessen den monatelangen Mietausfall. Der Bundesgerichtshof hat dies erkannt und bestätigte nun mit Beschluss vom 17. November 2005 (I ZB 45/05), dass der Vermieter diese hohen Räumungskosten vermeiden kann, wenn er an sämtlichen in den Räumen befindlichen Gegenständen das Vermieterpfandrecht geltend macht. Bei bestehendem Vermieterpfandrecht verbleiben die Sachen nämlich in der Wohnung. Dies verhindert die enormen Räumungskosten.

Der Gerichtsvollzieher muss dann nur noch für die Herausgabe der Wohnung sorgen. Es bleibt natürlich das Problem, wie der Vermieter dann mit den Sachen verfahren soll. Zunächst muss er die Gegenstände sorgsam verwahren und darf diese erst entsorgen, wenn sie der Mieter nach Fristsetzung nicht abholt und außerdem ist zu beweisen, dass die Entsorgung die kostengünstigste Verwertungsmöglichkeit gegenüber einem Verkauf oder anderen Verwendungsmöglichkeiten ist.

Wer ein so kostspieliges Nachsehen vermeiden möchte, sollte besser im Vorfeld versuchen, potenzielle Mietnomaden zu enttarnen. Wichtig ist, sich nicht durch Äußerlichkeiten, wie tadelloses Benehmen oder gepflegte Erscheinung des Mietinteressenten, blenden zu lassen. Dieser Form von Einmietbetrug ist nur durch konsequente Abklärung der potentiellen Mieter im Vorfeld beizukommen. Hierzu bietet Ihnen die Zaunbrecher - Kaifie Immobilienmanagement GmbH einen umfangreichen Service an. Neben der Möglichkeit eines Zugriffs auf eine umfangreiche Mietnomaden-Datenbank, Schufa Auskünften und einer großen Erfahrung, wissen wir ganz genau, wie ein größtmöglicher Schutz vor Mietnomaden aussieht. Zugegeben, die Vermietung dauert bei uns manchmal etwas länger, weil viele Mietinteressenten durch unser Bonitätsraster fallen. Dafür haben wir aber noch nie an einen Mietnomaden vermietet.

Lesen Sie einen Beitrag über Mietnomaden in der "Zeit online"